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ブログ


6月8日

Eine Form von Integration

Ok, ich geb es zu, nach 3 Wochen Amiland und anschließendem Bayrischen Abend in Garmisch im "Hotel Panorama" (myself in Dirndl) hatte ich einen Kulturschock.
Als ich dann auch noch gestern bei unserem Bäcker gegenüber vom Büro war (fest in türkischer Familienhand) und gerade "Hallo - heute hätte ich gerne.... " sagen wollte und vom türkischen Verkäufer mit den Worten: "Das heißt hier Grüß Gott - wir sind in Bayern!" unterbrochen wurde, war ich etwas perplex.

4月13日

Boarisch gredt

Heute mal ein gutes Wort aus dem bairischen Sprachgebrauch, dass ich gerne verwende, weil es dafür kein mir bekanntes "preißisches" Wort gibt und ich es sonst umständlich und lange umschreiben müsste.

GSCHAMIG

Anwendung: Er is zu gschamig. / Sei doch ned so gschamig!
Bedeutung: Adjektiv um zu beschreiben: sich vor etwas oder jemanden schämen

Beispielsweise wenn man rot wird oder sich nicht in der Dusche ausziehen möchte.

 

3月31日

Bairisch at it´s best

Es gibt auch nach mittlerweile 8 Jahren in Bayern immer wieder Ausdrücke und Worte der hiesigen Sprache die mich verwundern, faszinieren oder solche, die ich vermutlich nie mögen werde. Ich habe mir vorgenommen diese hier in unregelmäßigen Abständen vorzustellen. Meine "Slang" hat sich mittlerweile verselbstständigt und ist zu einer Art Mix aus plattdeutsch angehauchtem Norddeutsch, Englisch und Bairisch geworden. So sehr ich mich auch bemühe mich anzupassen, es ist nie richtig ;) Die Bayern werden nie aufhören in mir einen "Saupreißn" zu sehen und sobald ich in meiner Heimatstadt bin höre ich immer häufiger: Du redest schon wie ein "Bazi". Es ist verflixt. Mein erstes bairisches Wort für diese Kategorie soll sein:
 
NEIHOCKEN
Abwandlungen und Anwendungen: 
I hock mi nei; kimm hock di hera usw. 
Übersetzung: Hinsetzen

Dieses Wort werde ich, und ich schwöre auf das Grab meines Opas, niemals in meinen Sprachgebrauch aufnehmen. Warum? Hocken erinnert mich definitiv an Sonntagsnachmittagspaziergänge mit meinen Eltern in denen ich noch sehr viel jünger war als jetzt. Wenn ein kleines Mädchen im Wald keine Befreiungshalle findet muss sie hocken. Ich will nicht mehr hocken, weder in den Wald noch in meinem Sprachgebrauch.
 
Pfirts eich und griabige Grüße - Dana